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LRS: wer kennt Visualis aus Idstein?

Gast , 26.02.2013 09:37
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Gast

Mein Sohn hat LRS und wir haben über eine gute Methode gelesen, die in Idstein angeboten wird - Visualis-Methode von Ursula Rackur-Bastian.

Wer hat hier Erfahrung gemacht?

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Gast

SoHe schrieb am 26.02.2013 um 09:37 Uhr zum Thema: LRS: wer kennt Visualis aus Idstein?
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Mein Sohn hat LRS und wir haben über eine gute Methode gelesen, die in Idstein angeboten wird - Visualis-Methode von Ursula Rackur-Bastian.

Wer hat hier Erfahrung gemacht?
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Erfahrungen hab ich damit keine gemacht. Ich kann nur sagen, dass es unterschiedliche Varianten der lrs gibt, und man seinem Kind nicht hilft, wenn es irgend etwas macht. Die lrs-Förderung in unserer Grundschule war beispielsweise kontraproduktiv mit "das musst du doch hören" und ich habe meine Kids privat fördern lassen. Meine Kids haben nämlich eine lrs im auditiven und nicht im visuellen Bereich. Wichtig ist auch, dass die Kinder Vertrauen in ihren Therapeuten haben. Lass dich beraten, welche Form der lrs dein Sohn hat.

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Gast

SoHe schrieb am 26.02.2013 um 09:37 Uhr zum Thema: LRS: wer kennt Visualis aus Idstein?
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Mein Sohn hat LRS und wir haben über eine gute Methode gelesen, die in Idstein angeboten wird - Visualis-Methode von Ursula Rackur-Bastian.

Wer hat hier Erfahrung gemacht?
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Gehen sie doch am Besten auf die Seite von ,,Visualis-Methode.de´´,dort finden Sie ganz viele Briefe,von Eltern,die schon mal bei Frau Dr.Rackur-Bastian waren. Wir können sie sehr empfehlen !!!

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Gast

Ich habe mit Visualis keine guten Erfahrungen gemacht. Ich hatte eher das Gefühl, dass Frau Rackur-Bastian den Leidensdruck der Eltern ausnutzt, um in kürzester Zeit einen großen Betrag zu verdienen. Über die Arbeit kann ich nichts sagen, nur, dass hier Bausteine verkauft werden, bevor es überhaupt zur Therapie kommt. Die Kosten der Bausteine werden einem direkt bekannt gegeben ca. 1400 €, aber die Therapiekosten werden erst viel später bekannt gegeben. Ich habe ein Angebot von über 11.000,00 € erhalten, bei einer leichten LRS- Schwäche, mich würde mal interessieren wieviel Problemkinder kosten!?

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Gast

Lieber Gast, haben Sie die Therapie letztendlich bei ihr gemacht? Wir stehen auch vor der Entscheidung und fürchten, dass es teuer wird. Außerdem sind wir nicht sicher, ob unser Kind tatsächlich dieses visuelle Typ ist. Hoher Zeit- und Kostenaufwand, sicher gepaart mit guter Qualifikation und Vorerfahrung. Einen Austausch mit Kursteilnehmern fänden wir hilfreich.

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Gast

Das ist doch komisch, dass eine solche Schwäche mit einer Methode für alle gelingen soll. Ich würde abraten, da das Störungsbild sehr individuell und deshalb genau diagnostiziert werden muss, um dann dazu einen passenden Therapieplan zu
"stricken". So gehe ich jedenfalls als zertifizierte Lerntherapeutin vor und habe schon vielen Betroffenen helfen können.
Und auch die Zeit, die es braucht, ist individuell, aber 6 Monate mindestens.
Was ich allerdings einen guten Aspekt in dem "Programm" finde, ist eine gute Betreuung und Information der Eltern, die immer mit betroffen sind und wenig Unterstützung erhalten im Umfeld.
Gruß. A.

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Gast

Hallo in die Runde, ich kenne das Visualis Training von Ursula Rackur-Bastian aus eigener Erfahrung mit unserem 11-jährigen Sohn. Wir haben uns nicht nur sehr gut beraten und aufgehoben gefühlt, sondern auch in einem 11-tägigen Intensivtraining vor 5 Monaten eklatante Verbesserungen erreicht. Die Legasthenie-Fehler sind verschwunden, die Rechtschreibfehler nur noch minimal. Unser Sohn ist auch in anderen Fächern wie Englisch und Mathe viel konzentrierter und hat sich in fast allen Fächern um eine Note verbessert. Ich empfehle Ihnen die Infos und Referenzen auf der Website und vor allem ein persönliches Gespräch mit Frau Rackur-Bastian! Viele Grüße Boris Feldmann

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Gast

Hallo zusammen,
auch ich kenne die Methode nicht.
Aber auch ohne Kenntnis dieser Methoden sind die aufgerufenen Preise (11.000.- Euro!!!) in höchstem Maße unseriös.
Ich kann Ihnen nur empfehlen, nicht auf Wundermethoden zu bauen, die benötigt man auch gar nicht.
Seriöse Arbeit mit ausgebildeten TherapeutInnen auf der Basis der fachlichen Vorgaben (FiL und S3-Leitlinien) reicht eigentlich immer aus, um eine deutliche Verbesserung zu erreichen.
Eine LRS-Therapie sollte sich je nach Region zwischen Euro 200 - 300 monatlich bewegen.
Die durchschnittliche Therapiedauer liegt bei ca 18 Monaten.
Dabei kommen dann Kosten von ca. Euro 3600 - Euro 5400.- zusammen.
Ich greife dabei auf statistisches Material von mehr als 35.000 geförderten Kindern bundesweit zurück.
Ich betreibe selbst bundesweit mehr als 50 Einrichtungen, den Namen werde ich hier nicht nennen, denn es geht mir nicht um Werbung, sondern darum, Eltern vor solchen sittenwidrigen Angeboten zu schützen.
Karl-Heinz D.

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Gast

Hallo zusammen,
ich beziehe mich auf den Gastbeitrag vom 05.05.2019.

Der Verfasser Karl-Heinz D. bekundet in den ersten 2 Sätzen gleich zweimal, dass er die VISUALIS-Methode nicht kennt, d.h. mit anderen Worten: Er kennt weder das Konzept der Methode (keine „Therapie“, sondern ein gezieltes Einzeltraining der besonderen, visuellen Wahrnehmungsfähigkeit dieser legasthenisch begabten Menschen), noch kennt er das umfassende Leistungsangebot bzw. das Preis/Leistungsverhältnis. Er kennt auch keine einzige Erfolgsreferenz, obwohl er auf dieser Forums-Seite direkt über seinem Beitrag die Erfolgsreferenz eines begeisterten Vaters finden würde!! Außerdem sind auf der Homepage von Frau Rackur-Bastian 28 Fallbeispiele festgehalten und dokumentiert.

Trotzdem fühlt er sich berechtigt, quasi ’aus dem Stand’ die Methode mit den Worten „in höchstem Maße unseriös“ abzuqualifizieren oder zum Schluss sogar als „sittenwidrig“– da steigert er sich noch einmal! Hat sich ein Verfasser eines Forum-Beitrages schon jemals so schnell selbst disqualifiziert?

Im nächsten Satz geht es gerade in diesem Stil weiter: Herr D. packt die nächste verbale Keule aus und versucht, mit der Wortwahl „Wundermethode“ diese Methode in Richtung Wunderheilung, fauler Zauber oder obskurer Hokuspokus zu diffamieren.
Teilnehmer an den Info-Workshops, die Frau Rackur-Bastian monatlich abhält, und Klienten, die das Intensiv-Training durchlaufen haben, kennen das neue Konzept dieser seit vielen Jahren europaweit geschützten Methode und wissen bzw. haben es selbst erfahren, dass eine eklatante Verbesserung in Lesen, Handschrift, Rechtschreibung und Aufmerksamkeit in kürzester Zeit (7 Std. täglich innerhalb von 8-12 Tagen = 56 -84 Std.) nicht nur möglich, sondern einfach nur logisch ist. So hat Frau Rackur-Bastian z.B. die unanschaulichen und oftmals missverständlichen deutschen Rechtschreibregeln in 110 lustige, schräge und dadurch 'merk-würdige’ Bildgeschichten übersetzt. Diese Geschichten werden von den Kindern förmlich aufgesogen und gehen dadurch viel schneller ins Gedächtnis und bleiben nachhaltig verankert.

Schauen wir jetzt einmal auf die von Herrn D. empfohlene „seriöse“ Therapie:
Er geht von monatlichen Kosten von 200 – 300 € und einer durchschnittlichen Therapiedauer von 18 Monaten aus und kommt so zu Kosten von ca. 3600 € - 5400 €. Dabei erläutert er nicht, ob es sich um Einzeltherapie oder Gruppentherapie handelt, welche Zeit sich der Therapeut effektiv um den einzelnen Klienten kümmern kann, wie viele Stunden (volle Stunden oder nur 45 Min.?) pro Woche anfallen, ob Therapiekosten auch während der Schulferien anfallen, etc. etc. Alles Fragen, die erklärt sein sollten, bevor man überhaupt Vergleiche mit anderen Methoden anstellen kann.
Noch ein zusätzlicher Punkt: Fahrtkosten. Nehmen wir einmal an, Ihr Kind hätte 2 -3 Therapiesitzungen pro Wochen, dann summiert sich das in 18 Monaten auf ca. 160 – 240 Sitzungen. Sie müssten Ihr Kind also 160 – 240 Mal zur Therapieeinrichtung hinfahren und dann wieder abholen. Dadurch fallen natürlich auch erhebliche Fahrtkosten für Sie an, ganz abgesehen von dem Zeitaufwand. Diese und andere versteckte Zusatzkosten fehlen in der Aufstellung des Herrn D. völlig; sie ist also offensichtlich schöngerechnet!

Die Krönung kommt im letzten Absatz:
Herr D. betreibt ein Netzwerk von mehr als 50 therapeutischen Einrichtungen bundesweit. Er möchte aber keine Eigenwerbung machen, deshalb nennt er - in selbstloser Weise - nicht den Namen dieser Einrichtungen. Stattdessen ernennt er sich selbst zum Beschützer und Retter für hilfesuchende Eltern, die er unbedingt vor sittenwidrigen Angeboten schützen muss.

Die „Anonymität“ ist jedoch nur eine (gewollte?) Schein-Anonymität: Sucht man im Internet mit den Stichworten „Lerntherapie“ und „Karl-Heinz D.“, so wird man sehr schnell fündig:
Es handelt sich um Karl-Heinz Dittmann, der 1994 das Netzwerk PTE (Pädagogisch Therapeutische Einrichtung) gegründet hat. Im Rahmen seines Netzwerks und Geschäftsmodells mit über 50 LRS-Therapiezentren verspricht er potentiellen Partnern „ein attraktives Einkommen und wirtschaftliche Sicherheit“.

Im Klartext ist sein Forums-Beitrag eine unzureichend verschleierte, massive Eigenwerbung. Zunächst diffamiert er in geschäftschädigender Weise eine Konkurrenzmethode, die er nicht kennt und gegen die er kein einziges sachliches Argument vorbringen kann, nur um dann seine eigene Methode als das Nonplusultra herausstellen zu können. Seriös sieht anders aus!!

Ich selbst bin Vater einer betroffenen Tochter, die nach langer „Therapie-Odyssee“ und entsprechenden Frustrationen das Label „Wahrnehmungsstörung“ und „Gendefekt“ durch Visualis endlich ablegen konnte und lernte, ihr besonderes Talent gezielt zu steuern und letztlich auch in Studium und Beruf sehr erfolgreich einzusetzen. (Nicht jede genetische Veranlagung ist gleich ein „Gen-Defekt“, nur weil die betreffende Person anders wahrnimmt!)

Wenn Sie als Eltern eines betroffenen Kindes nach Hilfe suchen, dann möchte ich Ihnen aus eigener Erfahrung dringend raten, nicht auf die Diffamierungen des Herrn Dittmann zu hören, sondern sich unbedingt auf Ihr eigenes Urteilsvermögen zu verlassen. Nehmen Sie das Angebot von Frau Rackur-Bastian an, besuchen Sie einen ihrer monatlichen Info-Workshops und machen Sie sich selbst ein Bild. Geben Sie Ihrem Kind eine Chance!
Anmeldeformulare finden Sie auf der VISUALIS Website.
Dr. Hans R.

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Kurz vorgestellt

Unsere LRS-Beratungsstelle wurde 1989 als Arbeitsgruppe der sprachwissenschaftlichen Abteilung des Germanistischen Instituts der RWTH Aachen gegründet.


Seit 1994 ist sie beim Amtsgericht Aachen als gemeinnütziger Verein registriert und seit 1995 vom Jugendamt der Stadt Aachen offiziell als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

Unsere Angebote

  • Umfassende LRS-Diagnostik
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  • Förderung nach KJHG §35a
  • Regelmäßige Förderdiagnostik
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